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Die USA sind ja manchmal doch zu was gut: am 15.Oktober schwappte die Occupy-Welle von der New Yorker Wall Street in das Frankfurter Bankenviertel. Dort wird seitdem protestiert, ein Camp vor der EZB (Europäische Zentralbank) ist schon fast zum Kult geworden.
Aber wogegen wird überhaupt protestiert? Werden wir nicht jeden Tag aufs Neue von den Medien indoktriniert, der deutschen Wirtschaft gehe es blendend? Wir haben nichts zu befürchten? Angela Merkel sei die große Retterin der EU und des Euro?
Mal ganz ehrlich: wir und die Menschen, die dort protestieren sehen davon nichts. Außer unser Vater hieße Josef Ackermann, oder man gehöre zu den übrigen 1% der Gesellschaft, die auf die Kosten des Restes der Welt unglaubliche Gewinne machen.
Kritisiert werden also die Zustände des real existierenden Kapitalismus und die Diktatur der Großbanken.
Eine solche Bewegung ist ein Indiz dafür, dass in unserem System etwas schief läuft. Und zwar gewaltig!!! (weiterlesen…)
